Gewässerschau März 2018

Nass, kalt und grau präsentierte sich der März 2018. Dagegen halfen nur Mütze, Friesennerz und warme Gummistiefel um bei der Gewässerschau nicht komplett durchzufrieren. Nach einem extrem verregnetem Jahr 2017 hieß es nun Schäden an Gräben und Bächen aufzunehmen und schnellstmöglich neben der normalen Gewässerunterhaltung auch Gewässerreparaturen durchzuführen.

Gewässerschau März 2017

Im Frühjahr, in den Monaten März und April, finden jährlich die Gewässerschauen des WBV Trave statt. Dabei werden stichprobenartig die vom Verband zu betreuenden Gewässer begutachtet und auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft. Weiterhin wird festgelegt, welche Arbeiten vom Verbandsunternehmer in diesem Jahr an den Gewässern durchgeführt werden müssen.

Herstellung der Durchgängigkeit der Poggenbek

Projekt der EU-WRRL

In der Zeit von 2012 bis 2015 wurde in mehreren Bauabschnitten die Durchgängigkeit der Poggenbek wieder hergestellt. Dieses Projekt wurde durch das Land Schleswig-Holstein gefördert.

Dazu mussten Ver- und Entsorgungsleitungen umverlegt und wieder- bzw. neu hergestellt werden. Durchlässe wurden umverlegt. Nicht durchgängige Durchlässe wurden in durchgängige Durchlässe umgewandelt.

Sandfang Alte Mühlenbek

Projekt der EU-WRRL 2016

Im Jahr 2016 wurde die Maßnahme – Errichtung eines Sandfangs an der Alten Mühlenbek – geplant und im September – Oktober 2016 auch umgesetzt. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, dass der Großteil des in der Alten Mühlenbek transportierten Sedimentes nicht in die Trave gelangen kann. Der Standort des Sandfangs wurde so gewählt, dass er nahe der Trave liegt, aber gleichzeitig im Bezug auf die Bodenverhältnisse möglichst kostengünstig herzustellen und zu unterhalten ist.

Die Alte Mühlenbek ist ein Gewässer II. Ordnung und entspringt zwischen den Ortschaften Sühlen und Wakendorf I. Sie verläuft von dort zunächst in südöstliche Richtung, bevor sie abknickt und in westliche Richtung weiterführt. Südwestlich von Sühlen mündet die Alte Mühlenbek schließlich in die Trave. Dort entwässert sie mit ihren Zuflüssen ein Gesamteinzugsgebiet von 2,45 km² Größe.